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Anleitung

Edelmetalle flüssig     Gold, Platin und Zubehör

Glanzgold Y 12 %  -  gebrauchsfertig




Glanzgold Y 12 %

 
Glanzgold kann zum Beispiel mit dem Pinsel als dünne Schicht auf Porzellan, Keramik, Steinzeug, Raku und
Glas aufgetragen werden. Der Brennprozess sorgt für
eine gute Haftung mit der darunter liegenden Glasur.

Glanzgold ist in Originalflaschen ca. 6 Monate haltbar.
                                                                             
Mengenrabatt: 2 Flaschen 5 %              5 Flaschen 10%

Glanzgold 12% Y, pinselfertig

G-GG2  Flaschen mit 2 Gramm   Fr. 50.00 inkl. MWSt. 

Glanzgold Y 12 % -  gebrauchsfertig




Glanzgold Y 12 %

 

Glanzgold ist in Originalflaschen ca. 6 Monate haltbar.
                                                                             
Mengenrabatt: 2 Flaschen 5 %              5 Flaschen 10%

Glanzgold 12% Y, pinselfertig

G-GG5  Flaschen mit 5 Gramm  Fr. 109.00 inkl. MWSt. 

 

Glanzplatin 13 % PBC P20  -  gebrauchsfertig




Glanzplatin 13 %


 
Glanzplatin kann zum Beispiel mit dem Pinsel als dünne Schicht auf Porzellan, Keramik, Steinzeug, Raku und
Glas aufgetragen werden. Der Brennprozess sorgt für
eine gute Haftung mit der darunter liegenden Glasur.

Glanzplatin ist in Originalflaschen ca. 6 Monate haltbar..
                                                                             
Mengenrabatt: 2 Flaschen 5 %              5 Flaschen 10%

Glanzplatin 13%, pinselfertig

G-GP2  Flaschen mit 2 Gramm   Fr. 49.00 inkl. MWSt. 

 

Verdünnungsöl  -  gebrauchsfertig,


Verdünnungsöl

 
Zu dickflüssiges oder eingetrocknetes Glanzgold und Glanzplatin kann bei Bedarf mit einigen Tropfen Öl verdünnt werden.

Das Öl ist in Originalflaschen ca. 12 Monate haltbar.                                                                            
Verdünnungsöl  -  gebrauchsfertig


G-GGV  Flaschen mit 10 Gramm   Fr. 14.00 inkl. MWSt. 


Brennkurve auf Keramik:

Wir empfehlen eine Aufheizgeschwindigkeit von 120°C pro Stunde auf 800°C mit einer Haltezeit von 10 Minuten.

Bevor Sie Ihre Keramik mit dem Edelmetall bemalen, sollten Sie immer ein kleines Probestück brennen. Die öligen Trägerstoffe verdampfen während des Brandes. Arbeits- und Brennraum sollten gut durchlüftet werden. Nach dem Brand haben Sie pures ( 24 Karat ) Gold bzw. Platin.


Keramik mit Glanzgold / Glanzplatin










 
Die Edelmetalle werden mit dem Pinsel auf fertig glasierte
Objekte aufgetragen und in einem weiteren Brand bei
750-800°C mit der Glasur verbunden.

Je glänzender der Untergrund (Grün ist nicht geeignet),
umso mehr Glanz hat das veredelte Stück. Bei mattem
Untergrund oder beim Auftrag auf unglasierte Keramik
bleibt das Gold matt. Zu dünn bemalte Flächen werden
violett-schwarz und können noch einmal überstrichen
und gebrannt werden.
 
Goldkugel:
White Pebble auf 1040°C gebrannt. Mit  Glanzgold über-
strichen und bei 800°C vergoldet. Die  matten Stellen
bleiben matt, die Kügelchen bekommen einen Glanz.

 

Brennkurven:

1. Brand - Rohbrand in 6.5 Std. auf 650°C und danach Vollheizen auf 960°C / Haltezeit 20 Min.

2. Brand - Glasurbrand in 6 Std. auf 650°C und danach Vollheizen auf z.B. 1040°C / Haltezeit 20 Min.

3. Brand - Glanzgold fixieren in 7 Std. auf 800°C + Haltezeit 10 Minuten

 

Anleitung und Hinweise für Glanzgold und Glanzplatin

Damit mögliche in den Präparaten enthaltene Nano-
partikel nicht durch die Haut in den Körper gelangen können müssen Handschuhe getragen werden
.

Sorgen sie während der Verarbeitung und des Brandes
für eine gute Durchlüftung des Arbeitsraumes.

 



 

Die flüssigen Edelmetalle werden gebrauchsfertig geliefert, ein weiteres Verdünnen wird nicht empfohlen. Die Flaschen sollten nicht absichtlich geschüttelt werden und es ist notwendig deren Ränder vor dem Ausgiessen zu säubern und nach der Verwendung sofort wieder zu schliessen.

Viskosität des flüssigen Glanzgoldes

Das Aussetzen an der Luft erhöht die Viskosität der Produkte. Sollten die Farben zu dickflüssig werden, können sie mit einigen Tropfen Verdünnungsöl verdünnt werden. Für die meisten Zwecke hat das aus der Flasche gegossene Glanzgold die richtige Viskosität, jedoch verändert sich diese an der Luft, speziell unter trockenen und warmen Bedingungen, und man soll nur die Menge ausgiessen, die innerhalb 30 Minuten nicht unterbrochener Arbeit verwendet werden kann, wobei diese Zeit sich je nach den atmosphärischen Bedingungen im Dekorraum ändern kann.

Die Form und Grösse des Arbeitsgefässes in welches das Glanzgold gegossen wird haben ebenfalls Einfluss auf den Grad der Verdunstung, denn dieser hängt ab von der Fläche, die der Luft ausgesetzt ist.

Beim Bemalen reliefierter Flächen, wie z.B. Figuren, kann es vorteilhafter sein, das Gold viskoser
( dickflüssiger ) zu halten als beim Linieren oder Bändern, andernfalls könnte es sich von den vorstehenden Flächen ablaufen und sich in den Aushöhlungen absetzen. Wird das Gold auf der Palette durch Lufteinwirkung zu viskos und klebrig, erhält es mit Verdünnungsöl unter gründlichem Verrühren wieder seine normalen Verarbeitungseigenschaften. Es ist jedoch viel besser, nicht zu verdünnen und die richtige Malkonsistenz durch rechtzeitiges Nachgiessen aus der Flasche zu erhalten. Die ausgegossene Menge Gold soll schon deshalb begrenzt werden, weil das Gold Staub anzieht, wenn es der Luft zu lange ausgesetzt bleibt.

Empfindlichkeit des Goldes gegen Staub und Feuchtigkeit

Die zu dekorierende Ware muss sauber, trocken und staubfrei sein. Liegt die Temperatur des Lagerraums unter der des Dekorraums. dann wird die Ware auf Dekorraumtemperatur gebracht, um so ein Kondensieren und damit eine schlechte Vergoldung zu vermeiden. Die Ware sollte nicht mit fettigen Händen berührt werden! Auch ein Absetzen von Staub auf eine noch feuchte Dekoration kann zu Oberflächenfehlern nach dem Brand führen. Wenn auch flüssige Edelmetalle und Platin gegen Staub weniger empfindlich sind als Lüster, sollen trotzdem alle Vorkehrungen getroffen werden, die Ware und das Edelmetall solange staubfrei zu halten, bis der Goldfilm getrocknet ist. Nach dem Auftragen kann mit Hilfe einer Infrarotlampe die Trocknung beschleunigt werden. Auch ein Berühren der Objekte mit feuchten Händen, sei es vor oder nach dem Goldauftrag, soll, will man eingebrannte Fingerabdrucke verhindern, nicht erfolgen.

Pinsel

Kamel- oder Zobelhaar-Qualitätspinsel, erhältlich in verschiedenen Formen und Grössen, entsprechend dem jeweiligen Bedarf, zum Rändern, Bändern oder Linieren sind zu verwenden. Diese sollen sauber und staubfrei aufbewahrt und ausschließlich für Gold oder Platin gebraucht werden. Nach Gebrauch sind sie mit Xylol zu reinigen. Wegen ihrer toxischen Eigenschaften werden Benzol, Nitrobenzol oder chlorierte Kohlenwasserstoffe nicht empfohlen. Verwendet man Lösungen, die sich weniger verflüchtigen, wie z.B. Terpentin, müssen die Pinsel anschliessend in Methylalkohol oder Brennsprit gereinigt werden. Durch Abstreifen der Borsten über den Handrücken kann der Pinsel dann schnell getrocknet werden.

Füllen des Pinsels

Ein Glasnapfchen ist die geeignetste Art einer Palette. Es enthält eine Vertiefung zur Aufnahme des Goldes, einen glatten Rand zum Ausziehen des Pinsels und eine Abdeckung gegen Staub Der Pinsel soll nicht in die Flasche getaucht werden, damit keine Staubteilchen von der Palette nach hier übertragen werden. Der Pinsel wird zum Malen vorbereitet, indem man ihn in das Gold eintaucht, dann auf dem flachen Teil der Palette auszieht, gegebenenfalls hierzu eine glatte Glasscheibe oder Keramikfliese verwendet, bis er schliesslich mit Gold gut gesättigt ist. Anschliessend wird er leicht über die Oberfläche der Palette gezogen, um überschüssiges Gold abzustreifen. Für das Linieren werden die Pinselhaare zu einem feinen Punkt geformt, während für das Bändern eine weiche Kante geformt wird.

Ränderscheibe

Zum Auftragen von Rändern oder Linien wir die Ware auf der Mitte einer Ränderscheibe rotiert. Hierbei hilft das Unterlegen eines feuchten Tuches gegen Verrutschen der zentrierten Stücke. Während mit einer Hand die Geschwindigkeit der Umdrehungen kontrolliert wird, führt die andere den Pinsel gegen das Objekt. Viele Maler verwenden als Hilfe eine Armstütze.

Auftragsstarke

Hinsichtlich guter und wirtschaftlicher Ergebnisse bedarf dieser Punkt besonderer Aufmerksamkeit, wenn auch eine genaue Beschreibung des Vorgangs schwierig ist. Obwohl das Auftragen und Brennen hier sehr genau beschrieben sind, soll daraus nicht abgeleitet weiden, dass dieser Vorgang besonders schwierig ist und nicht genügend Spielraum zum Erhalten guter Ergebnisse verbleibt. Wegen seiner vorzüglichen Maleigenschaffen und weil weiteres Mischen entfallt, lässt sich für einen Anfänger flüssiges Gold und Platin leicht verarbeiten. So gleichmässig wie möglich und nicht zu dünn aufgetragen, ist ein richtig gearbeitetes Band schon durch die Farbe und deren Gleichmässigkeit zu erkennen. Das Gold fliesst nach dem Auftragen gleichmäßig aus, zeigt sich jedoch eine dunklere Kante, - eine Konzentration von Gold -, wurde zu stark aufgetragen. Dies kann sich nach dem Brand in Form wolkiger Streifen zeigen. Ein richtig aufgetragenes Band darf nicht verfliessen, wenn der Artikel senkrecht gehalten wird. Wird andererseits das Gold zu dünn aufgetragen, dann sieht es minderwertig, rot oder purpur, manchmal sogar trüb aus. Ein Band soll nicht zu oft übermalt werden; dies kann zu wolkigen Streifen des gebrannten Goldes führen. Ziel sollte sein ein Band mit einer einzigen Umdrehung zu erhalten.

Brennen

Währens des Brandes muss der elektrisch beheizte Brennofen und der Brennraum ausreichend entlüftet werden. Zwischen 300°C und 400°C verdampfen die organischen Öle und harzartigen Materialien die als Trägerstoffe dienen. Diese Dämpfe müssen während des Brennens entweichen können, um den Glanz des gebrannten Metallfilms nicht zu zerstören. Verschiedene Sorten keramischer Glasuren und Farben entwickeln während des Anfangsstadiums des Brandes besonders starke Dämpfe und im Falle des Zusammenbrennens mit Edelmetallen ist eine gute Belüftung bis 300 – 350°C, doppelt wichtig. Werden derartige Dämpfe, nicht sofort im Stadium ihres Entstehens abgeführt ( entlüftet ), dann können sie ein Verlaufen oder eine Trübung der gleichzeitig gebrannten Gold- oder Platindekore hervorrufen. Das Einsetzen des Brenngutes in den Ofen sollte unter 50°C getätigt werden, um eine Blasenbildung zu vermeiden. Um ein glänzendes Resultat zu erhalten, muss das Dekor auf einem gebrannten, glatten, glänzenden Glasuruntergrund aufgetragen werden. Edelmetalle sollten nicht auf unglasierte Untergründe gestrichen werden, da es sonst wie von einem Schwamm aufgesogen wird und matt wirkt. Das Brennergebnis ist abhängig von der Rezeptur und der Qualität der darunter liegenden Glasur.

Wir empfehlen eine Aufheizgeschwindigkeit von ca.120°C pro Stunde sowie eine Haltezeit von ca. 10 Minuten auf der gewählten Brenntemperatur. Bevor Sie Ihre wertvollen Objekte veredeln, sollten Sie immer ein Probestück brennen. Die optimale Brenntemperatur kann mit Testbränden ermittelt werden. Rakuobjekte dürfen auf max. 600°C gebrannt werden. Bei höheren Temperaturen verbrennt der Kohlenstoff und die Schwarzfärbungen der Craquelés verschwinden. Anwendungen mit Glas sollten immer getestet werden, da die Edelmetalle nicht auf allen Gläsern funktionieren.

Wird die Temperatur zu schnell angehoben, können Blasen oder Aufschäumungen entstehen.
Kann das gebrannte Gold abgerieben werden, zeigt dies, dass entweder die Temperatur zu
niedrig lag oder zu stark aufgetragen wurde, gegebenenfalls ein Gold falscher Zusammensetzung für die verwendete Glasur gewählt wurde. Reisst das Gold oder glänzt es zu wenig, dann wurde es überbrannt.

Generell kann man nur Annäherungswerte für richtiges Brennen geben, weil diese von der Brenndauer, dem Ofentyp, der Glasurart, Artikelform und dem Besatzgewicht abhängen. Steingut und Faience werden im Bereich von 680 - 720°C, Steinzeug und Porzellan zwischen 700 und 800°C, je nach der Art der verwendeten Glasur, gebrannt. Trotz beträchtlichen Spielraums ist es ratsam, flüssiges Gold nicht höher und länger zu brennen als notwendig, um eine gute Haftung des Goldes auf der Ware zu erhalten und eine Beeinträchtigung des Glanzes zu vermeiden.

Brenntemperaturen:

Glas        : Brennbereich ca. 500 - 580°C
Keramik   : Brennbereich ca. 680 - 800°C
Porzellan  : Brennbereich ca. 740 - 800°C
Steinzeug : Brennbereich ca. 750 - 800°C


Spülmaschinenbeständigkeit:

Die Produkte sind nach Definition Spülmaschinenbeständig. Alle Angaben zur Spülmaschinenbeständigkeit keramischer Dekore sind als Näherungswerte zu betrachten, da Testergebnisse je nach Spülmaschinentyp, Spülprogramm, Spülmittel, Wasserqualität und Brennbedingungen stark schwanken. Übersteht ein Dekor 500 Spülungen unter Labor-Bedingungen weitgehend unbeschadet, wird es als spülmaschinenbeständig bezeichnet. Der Anwender muss die von ihm gewünschten Eigenschaften unter seinen Bedingungen überprüfen.

Verbrauch:

Der Präparateverbrauch ist abhängig von der Auftragsstärke des applizierten Edelmetallfilms. Unter Hersteller-Bedingungen lagen die Verbrauchswerte bei ca. 0,2 bis 0,4 g auf einer 10 x 10 cm grossen Kachel. Mit einer 2 g Flasche sollte eine Fläche von ca. 50 x 10 cm vergoldet werden können.

 

     

 
Seitenempfehlung : Art Clay Silver    Brennöfen    Glasuren     Werkzeuge / Pinsel     Tonmassen

 

Lieferung: ca. 1 - 2 Tage ab Bestellung mit Postpaket, zuzüglich Porto und Verpackung
Preise: alle Preise inkl. Mehrwertsteuer ab Lager Zürich
Retouren: berechtigte Mängel werden nicht höher als zum Warenwert rückvergütet
 
Preise in CHF / Technische Änderungen sowie Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. 

04.05.2019



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